Studi-Urlaub Teil 2: Ziele zum Abfeiern

Studi-Urlaub Teil 2: Ziele zum Abfeiern

Es muss nicht jedes Jahr der Ballermann oder Bulgarien sein. Im zweiten Teil unserer Urlaubsserie zeigen wir dir die besten Ziele für einen Party-Urlaub.

Mamaia

Während die Strände in Bulgarien mittlerweile schon ähnlich überfüllt wie die auf Mallorca sind, ist das rumänische Mamaia noch ein echter Geheimtipp. Der Badeort zieht sich über eine sieben Kilometer lange und 300 Meter breite Landzunge mit feinstem Sandstrand. Dass der Ort auch gerne als Ibiza Osteuropas bezeichnet wird, ist kein Zufall. Unzählige Strandpartys und Bars laden tagsüber zum Warm-up ein, bis gegen Abend in den Clubs zu elektronischen Beats getanzt wird. Einzig die Anreise ist ein wenig komplizierter, da in der Regel eine Anreise nur über den bulgarischen Flughafen Warna möglich ist.

Kostenfaktor: niedrig

Wie die meisten Reiseziele in Osteuropa sind die Kosten für Unterkunft und Co. in Mamaia verhältnismäßig günstig. Übernachtung und Frühstück im Hotel kosten mitunter nur 30 Euro pro Nacht.

Was gibt es sonst zu sehen?

Ein gigantischer Wasserpark in der Nähe von Mamaia bietet an Katertagen die ideale Abwechslung zu Bier und Cocktails. Die rumänische Hauptstadt Bukarest ist etwas mehr als 200 Kilometer entfernt und eignet sich für einen kleinen Abstecher, der sich auch mit Hin- oder Rückflug verbinden lässt.

San Giljan

Das kleine Fischerdorf im Norden Maltas wirkt auf den ersten Blick recht beschaulich. Erst im Partyviertel Paceville mit seinen über 350 Bars, Kneipen und Clubs wird klar, warum die kleine Ortschaft ein Partymekka ist. Bei diesem großen Angebot ist für jeden (Musik-)Geschmack die passende Location dabei. Doch eins haben die Clubs gemeinsam: Vor dem Morgengrauen geht niemand nach Hause. Direktflüge nach Malta gibt es viele, sodass die Anreise wenig kompliziert ist.

Kostenfaktor: mittel

Die Kosten für Lebensmittel und Getränke sind vergleichbar mit Deutschland. Selbiges gilt für Unterkünfte, wo man mindestens 50 Euro pro Nacht in einem Hotel einplanen sollte.

Was gibt es sonst zu sehen?

Wer nach durchzechten Partynächten noch Energie für Kultur hat, ist auf Malta genau richtig. In der Nähe von San Giljan liegt das Hypogäum von Ħal-Saflieni, eine unterirdische Höhlenanlage, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Ohnehin sind die Wege auf Malta kurz, sodass sich die vielfältige Kultur des Inselstaates durch Tagesausflüge problemlos erkunden lässt.

Tel Aviv

In Israel heißt es, Jerusalem sei zum Beten, Haifa zum Arbeiten und Tel Aviv zum Leben. Mehr muss eigentlich über die Partymetropole am Mittelmeer nicht gesagt werden. Tel Aviv gilt zudem als eine der offensten Städte der Welt. Sexualität, Herkunft und Religion sind den Menschen egal. So hat sich die Stadt in ein Mekka für junge Feierwütige aus vielen Ländern entwickelt. Und Orte zum Feiern gibt es genug. Zahlreiche Clubs und Bars in Tel Aviv oder dem benachbarten Jaffa lassen die Nacht zum Tage machen. Einzig die Anreise ist ein wenig komplizierter. Zwar benötigst du kein besonderes Visum, jedoch einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ohnehin sind die Sicherheitsvorkehrungen strenger als zum Beispiel in Europa, sodass es am Flughafen zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Kostenfaktor: hoch

Lebenshaltungskosten sind höher als in Deutschland und auch der Flug kostet aufgrund der Distanz mehr als in innereuropäische Länder. Übernachtungen in Hotels veranschlagen in der Regel mindestens 60 Euro pro Nacht, Hostels sind deutlich günstiger.

Was gibt es sonst zu sehen?

Als Metropole bietet Tel Aviv neben Partys und Strand noch viel mehr. Angefangen bei Museen bis hin zu modernen Geschäften und Restaurants in den Szenevierteln wie Florentin lässt sich dort auf vielfältige Weise Zeit verbringen. Zudem ist Jerusalem nicht weit, wo sich die kulturellen Spuren von Christentum, Islam und Judentum entdecken lassen.

Im nächsten und letzten Teil präsentieren wir dir noch die besten Ziele, um sich nach der kräftezehrenden Prüfungsphase zu entspannen.

Hier findet ihr Teil 1 unserer Serie.

 
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