WG-Partys – so klappt’s auch mit den Nachbarn

WG-Partys – so klappt’s auch mit den Nachbarn

Die letzte Vorlesungswoche vor Weihnachten und du willst noch eine fette Weihnachtsparty schmeißen, bevor alle nach Hause fahren? Dann solltest du wissen, was du bei einer Party darfst und was nicht. Nicht, dass ihr am Ende beim Wichteln vom Ordnungsamt gestört werdet 😉 Wir sagen dir, worauf du bei WG-Partys achten musst.

Das sagt das Gesetz

In den meisten Gemeinden Deutschlands gilt von 22 bis sechs Uhr Nachtruhe, jedoch können diese Zeiten auch leicht variieren. Das bedeutet, dass du laut Gesetz nach 22 Uhr Musik nur noch in Zimmerlautstärke hören darfst und auch sonst keinen Lärm produzieren solltest. Zugegeben, um diese Uhrzeit fängt eine gute Party frühestens an, aber das sehen deine 70-jährigen Nachbarn unter Umständen anders. Der Mythos, nachdem du einmal im Jahr auch mal lauter sein darfst, ist dagegen falsch. Zwar besteht die Möglichkeit, Ausnahmeregelungen zu beantragen, aber sofern du kein Volksfest oder zumindest eine Hochzeit feierst, stehen deine Chancen auf eine Genehmigung schlecht.

Das erwartet dich, wenn du zu laut bist

Im Gefängnis wirst du nicht landen, keine Sorge 😉 Trotzdem kann es für dich sehr unangenehm werden, wenn deine Nachbarn das Ordnungsamt verständigen. Zunächst werden die Beamten das Gespräch mit dir suchen und dich höflich bitten, etwas leiser zu sein. Sollte das nicht funktionieren, dürfen sie zum Beispiel deine Musikanlage beschlagnahmen oder auch deine Gäste nach Hause schicken, wenn diese zu laut sind. Im schlimmsten Fall droht dir sogar ein Bußgeld, dass schnell eine dreistellige, maximal auch vierstellige, Summe erreichen kann.

Das kannst du tun

Das klingt alles nicht sehr schön, da geben wir dir Recht. Aber bedenke Folgendes: Wo kein Kläger, da kein Richter. Bevor du also deine Party planst, solltest du deine Nachbarn mit ins Boot holen. Bei einer Party am Wochenende wird dieses Unterfangen sicher leichter sein, als wenn du mitten in der Woche feierst. Hänge zum Beispiel einen Zettel mit Datum und Uhrzeit deiner Party sowie einer vorsorglichen Entschuldigung für etwaigen Lärm in den Hausflur. Wenn du deinen Nachbarn auch deine Handynummer gibst, können sie zum Beispiel eine SMS schreiben, wenn sie sich gestört fühlen, ohne gleich das Ordnungsamt anrufen zu müssen. Zudem kann es nicht schaden, die Nachbarn, mit denen du dir deine Wände teilst, noch einmal persönlich anzusprechen oder sie im besten Fall sogar einzuladen. Aber auch wenn sich niemand beschwert, musst du dein Glück nicht unbedingt bis zum Ende herausfordern, indem du bis fünf Uhr morgens zu Hause feierst. Dafür gibt es schließlich Kneipen und Clubs.

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