Städtetrips für die Semesterferien

Städtetrips für die Semesterferien

Das Wetter ist kalt und deine Freizeit durch Hausarbeiten und Klausuren rar. Da lohnt es sich nicht, Urlaub zu machen, oder? Falsch gedacht. Genau jetzt ist die richtige Zeit für Städtetrips. Denn dort macht Urlaub auch ohne 30 Grad im Schatten Spaß und kostet viel weniger Geld als im Sommer. Zudem lassen sich die meisten Städte schnell und unkompliziert erreichen. Wir haben fünf spannende Städte für dich herausgesucht.

Wenn du gleich mehrere Städte auf dem Plan hast, könnte der Flight Pass für Studenten von Eurowings eine kostengünstige Reisevariante für dich sein. Er kostet laut Anbieter 499€ und bietet in sechs Monaten 10 One-Way Flüge zu ausgewählten Zielen in ganz Europa. Allerdings ist er nur für immatrikulierte Studenten bis 26 Jahre buchbar.

Budapest

Photo via Visualhunt

Irgendwo zwischen Kaiserzeit, Ostblock und Moderne liegt die ungarische Hauptstadt Budapest. Obwohl mittlerweile bekannter als früher, führt die Metropole an der Donau im Vergleich zu London, Paris und Berlin noch immer ein Schattendasein. Zu Unrecht.

Kulturfaktor: hoch

Ob Burgviertel, Heldenplatz oder das berühmte Parlamentsgebäude an der Donau: An allen Ecken der Stadt versteckt sich Prunk alter Tage. Gemischt mit den sozialistischen Spuren, die überall zu entdecken sind, ergibt sich eine spannende Mischung, die besonders Geschichtsinteressierte begeistern wird.

Partyfaktor: hoch

Abends wird aus dem jüdischen Viertel im Zentrum der Stadt eine Partyhochburg mit unzähligen Kellerkneipen, Bars und Clubs, die für jeden Geschmack das passende Angebot bieten. Besonders empfehlenswert sind die berühmten Ruinen Bars, die du in allen Ecken der Stadt finden kannst.

Preisfaktor: niedrig

Selbst in touristisch geprägten Gebieten sind die Preise meist deutlich günstiger als in Deutschland. Durch die hohe Zahl an Airbnb-Apartments kannst du für wenig Geld in der Stadt übernachten, ohne dass du dir dabei mit 40 anderen einen Schlafsaal teilen musst.

Krakau

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Photo credit: Jorge Lascar via VisualHunt / CC BY

Das im Osten Polens gelegene Krakau wird von vielen als die heimliche Hauptstadt des Landes bezeichnet. Das kirchliche Zentrum ist die Stadt mit ihren über 40 Gotteshäusern definitiv. Aber nach dem Gebet zeigt sich die Stadt noch von einer anderen Seite.

Kulturfaktor: hoch

Egal, wo man hinschaut, der ehemalige Papst Johannes Paul II., der lange Zeit in Krakau lebte, scheint allgegenwärtig zu sein. Aber Krakau bietet mit dem alten Marktplatz, dem jüdischen Viertel und der Burg an der Wawel auch abseits von Religion viel Stoff für Sightseeing.

Partyfaktor: mittel

Auch in Krakau ist das jüdische Viertel die beste Adresse für abendliche Kneipengänge oder Club-Touren, auch wenn das Angebot bei Letzteren etwas überschaubarer ist.

Preisfaktor: niedrig

Wie in den meisten Städten Osteuropas sind hier die Preise für Unterkunft und Co. günstiger als in Deutschland. Besonders die Preise für Restaurants sind unschlagbar, sodass du problemlos für zehn Euro im Zentrum der Stadt ein ordentliches Menü serviert bekommst.

Utrecht

Photo credit: hans s via Visual hunt / CC BY-ND

Amsterdam ist allgemein hin das Flaggschiff der Niederlande. Dabei lohnt sich auch ein Besuch in Utrecht. Denn dort gibt es dasselbe Flair wie in der Hauptstadt, gepaart mit dem Charme einer Studentenstadt zu erleben.

Kulturfaktor: mittel

Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt ist allemal lohnenswert, aber noch mehr Spaß macht dieser auf einem Kajak durch die Kanäle entlang der Sehenswürdigkeiten. Abseits davon laden verschiedenste Kunst- und Geschichtsmuseen Kulturbegeisterte zum Entdecken ein.

Partyfaktor: hoch

Durch die hohe Anzahl an Studenten ist das Nachtleben stark studentisch geprägt. Ob ein entspannter Abend in einer Bar oder wilde Partynächte – in Utrecht ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Preisfaktor: hoch

Kosten für Essen und Getränke sind ähnlich zu deutschen Preisen, in einigen Fällen aber auch höher. Ebenso kostspielig sind Unterkünfte, sodass sich bei studentischem Budget am ehesten der Aufenthalt in einem Hostel empfiehlt.

Porto

Photo credit: Pank Seelen via Visual hunt / CC BY-NC
Photo credit: Pank Seelen via Visual hunt / CC BY-NC

Die ehemals bedeutende Handelsstadt am Atlantik überzeugt nicht zuletzt durch ihr auch im Winter/Frühjahr verhältnismäßig warmes Klima. Aber ein Trip nach Porto lohnt sich nicht nur deshalb.

Kulturfaktor: hoch

Die zahlreichen Bauwerke der Altstadt wie die Kathedrale oder der Bahnhof „Port Sao Bento“ lassen erahnen, welche Bedeutung die Stadt in der Vergangenheit gehabt hat. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass dem heute nicht mehr so ist. Denn das Kulturangebot deckt mit modernen Kunstmuseen auch die Gegenwart ab. Besonders empfehlenswert: Das Museum für Portwein.

Partyfaktor: hoch

Cocktails trinken in modernen Lounges am Ufer oder die Nacht durchmachen in einem der vielen Clubs – die Portugiesen wissen, wie man das Leben genießt und beweisen, dass Porto mehr als nur ein Hot Spot für Kultur ist.

Preisfaktor: mittel

Mit den niedrigen Preisen in Osteuropa kann Porto nicht mithalten, aber die Preise für Unterkunft, Essen und Getränke bleiben überschaubar, sodass du keine Angst haben musst, dich dort zu überschulden.

Edinburgh

Photo via Visualhunt
Photo via Visualhunt

Auch wenn der Wind in der schottischen Hauptstadt ein wenig frischer weht, ist Edinburgh mit seinen alten Burgen und gemütlichen Pubs definitiv einen Besuch wert.

Kulturfaktor: hoch

Ein Spaziergang durch die Stadt oder ein Besuch des Umlands erinnert an alte Märchen und Sagen. Überall finden sich alte Burgen und Gemächer, die zuweilen einen schon fast gruseligen Charme ausstrahlen.

Partyfaktor: mittel

Zwar gibt es in Edinburgh auch einige Clubs, aber das schottische Nachtleben spielt sich hauptsächlich in den urigen Pubs ab, wo du entspannte Abende verbringen und dich an lokalem Bier versuchen kannst.

Preisfaktor: hoch

Schottland gehört leider zu den teureren Orten in Europa, sodass du für einen Besuch hier etwas mehr Geld auf der hohen Kante haben solltest. Auch hier empfiehlt es sich, die Nächte in einem Hostel zu verbringen.

 

Bildquellen:

Photo credit: Jorge Lascar via VisualHunt /  CC BY
Photo credit: hans s via Visual hunt /  CC BY-ND
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