Von Origami bis Bollywood: 7 kuriose Uni-Sportkurse

Von Origami bis Bollywood: 7 kuriose Uni-Sportkurse

Neues Jahr, neue Vorsätze – eine Neverending-Story. Um dir aber zumindest deine sportlichen Vorhaben zu erleichtern, haben wir sieben sportliche Alternativen zu Joggen und Co. herausgesucht, die dich sicher begeistern werden.

Origami

Wenn das Schnüren deiner Sportschuhe schon schweißtreibend genug für dich ist, dann bist du an der Uni Düsseldorf richtig aufgehoben. In einem Origamikursus lernst du unter höchster sportlicher Anstrengung die wichtigsten Kniffe der asiatischen Faltkunst. Zudem kannst nachher bei deinen Freunden stolz verkünden, dass du beim Sport warst.

Massage

Auch der Massagekursus an der Uni Göttingen gehört eher zu den ungewöhnlicheren Angeboten. Schließlich gehören Massagen eher zu den Belohnungen nach dem Sport und nicht zum Workout selbst. Doch auch wenn du hierbei vermutlich nur wenige Kalorien verbrennen wirst, kannst du mit den hier gelernten Techniken beim nächsten Date richtig punkten. 

Lach-Meditation

Lachen ist gesund. Das dachte man sich offenbar auch an der Uni Frankfurt und entwickelte einen Kursus für Lach-Meditation. Aber keine Sorge: Du musst dir dabei keine Auftritte von Mario Barth anschauen, denn das dadurch hervorgerufene verstörende Gefühl wäre vermutlich kontraproduktiv. Stattdessen sitzt du in einem Kreis mit anderen und lachst einfach darauf los. Denn laut Veranstalter unterscheidet der Körper nicht zwischen echtem und künstlichem Lachen. Bleibt nur zu hoffen, dass das auch für dein Schamgefühl gilt.

Bootcamp

Vielleicht gehörst du auch zu denen, die der Wehrpflicht nachtrauern oder ohnehin traurig sind, dass sie nur für Männer galt. Doch es gibt gute Nachrichten: In Berlin kannst du das erniedrigende Gefühl, angeschrien zu werden, auch beim Hochschulsport erleben. Denn wie der Name Bootcamp verspricht, kannst du unter charmanter Anleitung deine körperlichen Grenzen bis zum Umfallen austesten. Das hilft bestimmt auch deiner Psyche.

BollyDance

Zwei Dinge sind für Bollywood-Streifen charakteristisch: Einerseits scheint es nur einen männlichen Schauspieler in Indien zu geben, da Shah Rukh Khan in wirklich jedem Film mitspielt. Andererseits gibt es in jedem Film unzählige Tanzeinlagen zu traditioneller Musik, die den Zuschauer gleichermaßen beeindruckt wie verwirrt zurücklassen. Der Hochschulsport Hamburg hat darin ein Potential erkannt und bietet seinen Studis an, mit BollyDance die hohe Kunst des indischen Filmtanzes zu erlernen. Damit kannst du beim nächsten indischen Filmabend endlich mittanzen oder gar beim Warten am Bahnsteig spontan einen eigenen Flashmob starten.

Skigymnastik

Auf den ersten Blick wirkt Skigymnastik nicht ungewöhnlich. Denn wer auf Brettern die Alpenhänge meistern will, muss fit sein. Kurios wird es jedoch erst durch den Ort des Spektakels: Gießen. Vermutlich sind die Skipisten der 150 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Stadt in Mittelhessen ein derartig guter Geheimtipp, dass selbst Einheimische sie noch nicht kennen. Dennoch können Studis hier alles lernen, was sie fürs Skivergnügen benötigen. Und selbst wenn die Teilnehmer niemals selbst eine Piste betreten werden, sind sie zumindest für die nächste Eiszeit gewappnet.

Cheerleading

Wenn du nie das Glück amerikanischer Teenies hattest, mit Pom-Poms am Spielfeldrand in abenteuerlichen Positionen eine Footballmannschaft anzufeuern, kann in Dortmund dein Traum endlich wahr werden. Dort kannst du beim Cheerleading fremde Frauen durch die Luft schleudern, unverständliche Schlachtrufe brüllen und dich endlich wie die High-School-Girls aus One Tree Hill fühlen.

 
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