Prüfungsrücktritt: Darauf musst du achten

Prüfungsrücktritt: Darauf musst du achten

Ob Krankheit oder schlicht zu wenig gelernt – es gibt viele Gründe, sich von einer Prüfung abzumelden. Damit du deshalb aber nicht gleich durchfällst, gibt es einige Dinge zu beachten. Wir erklären dir, welche Fehler du vermeiden solltest.

Krankheit: Attest ist nicht gleich Attest

Ein kleiner Schnupfen mag sich noch leicht behandeln lassen, doch es gibt Krankheiten, die dich während deiner Prüfung erheblich beeinträchtigen. In diesem Fall solltest du dir genau überlegen, ob du wirklich an der Prüfung teilnehmen solltest. Falls nicht, führt kein Weg an einer Arztpraxis vorbei. Und zwar noch am Prüfungstag, da nachträgliche Diagnosen nur selten akzeptiert werden.

Doch aufgepasst: In der Regel musst du zunächst vor Beginn der Prüfung deinen Dozenten sowie das Prüfungsamt über dein krankheitsbedingtes Fehlen informieren. Manche Unis wollen die ärztliche Diagnose zudem auf einem speziellen Dokument, da reguläre Atteste häufig nicht akzeptiert werden. Denn eine bloße Feststellung, dass du krank bist, reicht nicht aus. Der Arzt muss dem Prüfungsamt glaubhaft bescheinigen, dass du prüfungsunfähig bist, also unter Symptomen leidest, die deine Prüfung beeinträchtigen.

Wenn der Kopf während der Prüfung pocht

In seltenen Fällen kann es dich auch einmal während einer laufenden Prüfung erwischen. In diesem Fall wird es ein wenig tricky: Denn einerseits wirst du in den meisten Fällen vor Beginn der Prüfung explizit gefragt, ob du dich gesundheitlich imstande siehst, die Prüfung zu absolvieren.

Andererseits wirst du gegen den Verdacht ankämpfen müssen, dass du simulierst, weil die Prüfung zu schwer ist. Trotzdem solltest du auch hier abwägen, ob du dich in der Lage siehst, die Prüfung fortzusetzen. Falls nicht, sprich deinen Prüfer sofort an, erkläre ihm deine Situation und regele mit ihm dein weiteres Vorgehen, da es für diesen Fall an vielen Unis keine konkreten Vorschriften gibt.

Wenn dir alles zu viel wird: Auf die Frist kommt es an!

Der schönste Unterschied zur Schule ist, dass Prüfungstermine nicht mehr wie die Zehn Gebote in Stein gemeißelt sind, da es ein festgelegtes Opting-out gibt. Das kann sich lohnen, wenn du schon einige Zeit vor der Prüfung merkst, dass du den Stoff nicht verstehst oder du einfach im Augenblick zu viel zu tun hast. In diesem Fall solltest du von der Prüfung zurücktreten – aber nicht erst am Abend vorher. Dafür gibt es von der Uni festgelegte Fristen, die du einhalten musst. Sonst fällst du durch oder musst Dr. Holiday konsultieren. Aber Letzteres wird nicht so leicht sein, wie du gerade gelesen hast 😉

Ein Tipp zum Schluss

Um Ärger frühzeitig zu vermeiden, solltest du rechtzeitig vor einer Prüfung einen Blick in die Prüfungsordnung werfen und im Zweifel deinen Dozenten und das Prüfungsamt um Rat bitten. Denn eine aus Leichtsinn versenkte Prüfung tut doppelt weh.

 
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